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Stellen Sie sich mal vor, es brennt, aber keiner kommt zum löschen!?

Eigentlich unvorstellbar; denn jeder weiß, wenn Leben und Gut in Gefahr sind kann man ja auf die Hilfe anderer vertrauen. Es wird als selbstverständlich angesehen das die Polizei, das Technische Hilfswerk oder die Feuerwehr kommt, wenn ein Bürger "Hilfe" schreit.

Doch so  selbstverständlich ist das in der Freiwilligen Feuerwehr gar nicht mehr. Im ländlichen Raum gibt es keine Berufsfeuerwehr, die 24 Stunden 365 Tage für die großen und kleinen “Wehwehchen” der Bürger da ist und dafür auch  entsprechend vergütet wird. Hier gibt es “nur” die freiwillige Feuerwehr und diese hat’s in vieler Hinsicht nicht so  einfach, denn auch die "freiwilligen" sind rund um die Uhr 365 Tage im Jahr bereit neben ihrer täglichen Arbeit ehrenamtlich anderen zu helfen.

Das fängt  an mit Nachwuchs- und Mitgliederengpässen, mangelnde Einsicht mancher Vorgesetzter/ Chefs und reicht bis zu Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Einsatz-/Dienstbekleidung, Technik oder auch Gerätehäusern. Es ist schon schlimm genug das Fördervereine der Feuerwehr Gelder für die Wehr bereitstellen, obwohl das Sache des Dienstherren ist  - nämlich der Kommunen.

Auch versucht man jetzt Gelder in's Staatssäckel zu bekommen, in dem das neue Gesetz über die Winterreifenpflicht in vollem Umfang auf die Maschinisten bzw. Fahrer von Einsatzfahrzeugen umgelegt wird. Schauen Sie sich mal die Reifen der Feuerwehrfahrzeuge der Gemeindewehren an! Da werden selbst Laien feststellen, dass mit diesen "Schlappen" kein Kamerad mehr seine "Brieftasche" und Punktekonto auf's Spiel setzt.

Und was ist mit den "großspurigen" Versprechungen von Herrn Tillich geworden??? Nur hohle Phrasen?? Oder können die tausenden freiwlligen Helfer auch mal mit Hilfe und Unterstützung der Landesregierung rechnen?????

Aber wahrscheinlich NICHT. Es gibt ja soviel zutun und die Mittel sind ja so begrenzt, und wir müssen ja noch hier..., und da sparen.....
Ausreden, Ausflüchte -aber keine klare Linie!!!!

Wenn wir sparen müssen, dann doch bitte am größten Steuergeldverschwender - den Politikern.
Man könnte fast meinen, unsere Politiker denken weniger an die Bürger, als an ihr eigenes Aus(EIN)kommen. Dieser Eindruck verstärkt sich immer mehr in unserem Land.

Aber nicht nur Sachsens Regierung, sondern auch viele unserer Mitmenschen denken heute  nicht weiter wie ihre “Brieftasche”. Gegenseitige Achtung und Hilfe im Alltag geht bei dieser vorgelebten Lebensweise der Politiker immer mehr zurück und "Ellenbogen"-Mentalität und Neid machen sich breit. Und denen, die ihre Freizeit freiwillig dem Allgemeinwohl zur Verfügung stellen, wird das Leben und ihre Zivilcourage mit Entzug von Mitteln, billigen (nicht haltbaren) Verprechen und vielen weiteren (Un)annehmlichkeiten gedankt.

Wir brauchen dringenst Helfer in der Politik und unter Ihnen, liebe Mitmenschen, die für und mit der Freiwilligen Feuerwehr und den vielen Freiwilligen Helfern in unserem Land handeln, denn irgendwann ist Schluß mit lustig!!!!!!!!!!

Langsam aber sicher ist die Schmerzgrenze erreicht.                                    und Tschüß....

Wann agieren unsere Politiker - und reagieren nicht erst wenn "das Kind im Brunnen liegt"!!??

Es gibt soviel was verbessert und geändert werden soll und muss

Liebe  Leute, wir haben noch viel Öffentlichkeitsarbeit vor uns, denn ich denke das  so mancher von Ihnen erschreckend aufwacht wenn er hört, dass die  Tageseinsatzstärke ( von 7 - 17 Uhr ) der Freiwilligen Feuerwehren  durchschnittlich bei 25 - 35 % liegt.

Aber nichts  desto trotz, gilt der Spruch:

              ” EINER  FüR ALLE; ALLE FüR  EINEN “

heute mehr denn je.

 

 Eure freiwillige Feuerwehr Döben

 

 




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